Pressemitteilungen

Artikel in der Badischen Zeitung vom 26. April 2014

Wollmütze auf und los geht’s

Auch bei Temperaturen wie zu Weihnachten macht das Ostereiersuchen in der Allmend Spaß.       

  1.                                                            

    Fündig geworden!  Foto: Dieter ERggelet

  2.                                                            

    Auf zum fröhlichen Ostereiersuchen im Allmendwald – die Kleinen sind mit Begeisterung bei der Sache.  Foto:                                

Zuvor hatte Hildegard Armbruster vom Schwarzwaldverein Teningen Ostereier, Schokolade-Hasen und kleine Ostergeschenke an drei Stellen entlang des Trimm-dich-Pfads fachkundig im Moos und Baumwurzeln versteckt. Hier heißt es, das richtige Maß zu finden, nicht zu schwer und nicht zu leicht, so dass die Kinder aller Alterskategorien nicht ohne ein Erfolgserlebnis nach Hause gehen. Für Hildegard Armbruster bedeutete das kein Problem, schließlich steht seit über fünf Jahren dieses Ereignis auf im Jahreskalender der Teninger Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins. Selbst gemalte und gestanzte Hinweisschilder mit lustigen Hasenmotiven wiesen den Weg zur Suchstelle. "Meine Enkel sind mit ihren Familien zu diesem Ereignis aus der Schweiz und Thüringen angereist", erzählt Werner Reinbold aus Teningen. Für Andreas Maurer und seinen Kindern Milena und Philipp war das Gelände bereits vertraut. Sie brachten aus den vergangenen Jahren etwas Geländekunde mit.

 
Auf die Plätze, fertig, los. Und schon stürmten die Kinder auf ein Waldstück und suchten nach lila Schokolade-Hasen, die Hildegard Armbruster sorgfältig versteckt hatte. Auf Smartphones und Tablets dokumentierten die Erwachsenen dieses Ereignis. Schließlich findet sich nicht überall eine so reizvolle Umgebung zur Ostereiersuchen.

"Seid mal kurz still, der Vogel, der hier so auffällig singt, ist der Kuckuck", ermahnte ein Vater seine Sprösslinge. Simone Erath und ihre Kinder Linus und Til zählen bei Ostereiersuche in der Allmend zu den alten Hasen. Schließlich sind sie bereits zum sechsten Mal dabei. "Gerechtigkeit muss sein", ermahnte Hildegard Armbruster. Wer schon ein Ei gefunden hatte, sollte sich bei der Suche nach Schoko-Hasen oder anderen kleinen Geschenken zurückhalten.

Stefan Rees erwies sich als perfekter Feuermeister. Am Lagerfeuer auf dem Areal des Waldkindergartens hatte er einen großen Kessel Wasser erhitzt. Der Vier-Uhr-Kräutertee mit selbst gebackenem Kuchen und frischen Muffins schmeckte viel besser als zu Hause. Auf die Frage, weshalb die Mädchen in der Überzahl waren, witzelte ein Vater: "Wie häufig in der Tierwelt, die einen jagen, Kerle liegen häufig einfach lieber rum."

 Autor: Dieter Erggelet